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Gibt es irgendetwas, worüber Du gerne berichten würdest? Dein Gastbeitrag ist herzlich willkommen! Sag einfach Bescheid…
M5: Suppenrudi oder Der sechste apokalyptische Reiter
In dem doch äußerst lebensnahen Kurs 3404 „Bindung, Liebe, Partnerschaft“ geht es – dankenswerter Weise – auch um das Thema Konfliktbewältigung in ganz alltäglichen Streitsituationen.
Eheforscher John M. Gottman beobachtete in seinem „Liebeslabor“ verheiratete Paare beim Streiten – und identifizierte dabei eine Reihe negativer Kommunikationsformen, die sich als die „5 apokalyptischen Reiter“ in eine Beziehung einschleichen können und diese mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den exitus treiben: Kritik, Rechtfertigung, Verachtung, Rückzug und Machtdemonstration.
Was Mr. Gottman in seinem Liebeslabor aus verständlichen Gründen allerdings nicht beobachten konnte, war diese ganz alltägliche „Szene einer Ehe“ – in ihr entsuppt…ähm, wollte sagen…entpuppt sich der sechste apokalyptische Reiter…
M7: Intelligence – Knowns and Unknowns
Dieser „Report of a Task Force Established by the American Psychological Association“ von Ulric Neisser et al. gibt Dir einen hervorragenden und gut verständlichen Überblick über „the state of the art“ in Sachen Intelligenz und Intelligenzmessung.
Er wird in der Lektüreempfehlung zu Kurs 3419 als einer der „Meilensteine der Intelligenzforschung“ aufgeführt und ist wirklich lesenswert, weil er vieles erhellt, was einem bei der sehr kompakten Darstellung des Themas im Studienbrief erst einmal ziemliches Bauchgrimmen verursacht.
Kurzfilm: Validation
Dies hier ist ein sehr kluger und wunderschöner Kurzfilm über die Macht des Lächelns und der freundlichen Worte – (Sozial-)Psychologie pur!
M6: Forschungsauftrag? Schwiegermütter!
Modul 6 heißt „Praxis psychologischer Forschung“ und besteht aus Kurs 3421 „Grundlagen der Testkonstruktion“ und Kurs 3422 „Empirisch-experimentelles Praktikum“.
Für das Praktikum gab es eine ganze Reihe von Themen zur Auswahl, jedes Lehrgebiet bietet etwas an und betreut uns dann auch.
Ich habe mich entschieden für:
PsyE 1
Schwiegermütter, Schwiegertöchter: ein Spannungsfeld?
Wieso ausgerechnet für dieses Thema? Also erstens, weil das Lehrgebiet die „Psychologie des Erwachsenenalters“ ist und unser Forschungsprojekt von Herrn Heidbrink und Frau Josephs betreut wird – beide haben mir im letzten Semester in M5 menschlich total gut gefallen, ebenso ihre „Forschungsperspektive“. Zweitens, weil mich die Methodik „Online-Befragung“ sehr interessiert.
Und außerdem: Schwiegermutter-Erfahrung hab ich nahezu keine – also kann ich ganz unbekümmert, unbelastet und „objektiv“ ran ans Werk.
Die „Ausschreibung“ des Projekts liest sich so:
Die Beziehungskonstellation und -dynamik zwischen Schwiegermüttern und
Schwiegertöchtern ist in der Forschung bislang wenig thematisiert worden. In einem laufenden Dissertationsprojekt im Lehrgebiet „Psychologie des Erwachsenenalters“ schätzten Schwiegertöchter ihre Schwiegermütter mittels unterschiedlicher Methoden (z.B. Q-Sort) ein. Daraus ließen sich unterschiedliche Schwiegermutter-“Typen“ spezifizieren.Im empirischen Praktikum soll folgende weitere Frage beantwortet
werden: Lassen sich diese Typen auch mit alternativen Methoden (Online-
Fragebogen) in einer größeren Stichprobe finden?
Ich bin gespannnt, was da auf mich zukommt – und halte Dich auf dem Laufenden!
Falls Du Dich dafür interessierst, welche Themen außerdem zur Auswahl standen, dann klicke einfach auf den bunten Kopf.
M7: Wochenend-Kniffel
Im Studienbrief zu Kurs 3419 „Persönlichkeitskonstrukte und Persönlichkeitsmessung“ wird die geneigte Leserin auf Seite 11 darüber informiert, dass man ihr das Forschungsgebiet der Intelligenz hier nicht umfassend darstellen kann und man nicht auf allgemeine Denkprozesse, Probleme und Problemlösungen eingehen wird, wie sie z.B. mit dem Ork-Hobbit-Problem, dem 9-Punkte-Problem oder dem Turm von Hanoi angesprochen werden.
Okay…wenn das Lehrgebiet nicht kann
– dann eben hier…
9-Punkte-Problem: Verbinde die 9 Punkte durch maximal vier gerade Linien ohne den Stift abzusetzen und ohne eine Linie doppelt zu zeichnen.
Ork-Hobbit-Problem: Drei Missionare und drei Kannibalen (drei Hobbits und drei Orks) müssen in einem Boot einen Fluss überqueren. Das Boot ist klein und fasst nur 2 Leute. Wenn die Kannibalen zu irgendeinem Zeitpunkt – entweder am Ufer oder im Boot – in der Überzahl sind, fressen sie die Missionare auf. Die Aufgabe soll so gelöst werden, dass möglichst wenig Bootsfahrten benötigt werden. Es muss berücksichtigt werden, dass das Boot immer wieder zurückfahren muss, auf dem Rückweg muss sich also auch jemand im Boot befinden.
Turm von Hanoi: Ein Turm ist aus mehreren Scheiben aufgebaut, wobei die jeweils kleineren auf den größeren liegen. Die Aufgabe besteht darin, den links vorgebenen Turm rechts neu aufzubauen. Es darf immer nur ein Turmteil bewegt werden und es dürfen nur kleinere auf größeren Puzzleteilen zu liegen kommen. Das Spiel wird umso schwerer, je höher der Turm ist. [mit Klick auf's Bild kannst Du's direkt ausprobieren]
Klicke einfach auf die Bilder und Du siehst die Lösungen bzw. die Lösung zum Turm von Hanoi kannst Du Dir auch im Video anschauen. Aber vorher: erstmal selber kniffeln!
M7: Intelligenztheorien-Quiz
Das hier ist nur mal so als Fingerübung zum Warmwerden gedacht – und sollte Dir keine Schwierigkeiten bereiten. Bin mir ziemlich sicher, dass wir eine ähnliche Aufgabe in der Klausur wiederfinden werden…
Im Studienbrief werden die acht Intelligenztheorien in dieser Reihenfolge vorgestellt:
1. 2-Faktoren-Theorie der Intelligenz nach Spearman
2. Das Modell mehrerer Primärfaktoren nach Thurstone
3. Das hierarchische Intelligenzmodell von Vernon
4. Das Intelligenzmodell nach Wechsler
5. D
ie Theorie der fluiden und kristallinen Intelligenz nach Cattell
6. Das Facetten-Modell der Intelligenz nach Guilford
7. Das Berliner Intelligenzstrukturmodell (BIS) von Jäger
8. Die Three-Stratum-Theorie von Carroll
Klicke auf den bunten Kopf und ordne die Abbildungen den Theorien zu – oder auch umgekehrt…
M5: Testosterontypen und andere…
Hier noch ein kleiner Nachtrag zu meinen M5-Erleuchtungen im Sommersemester.
Im Studienbrief zu Kurs 3404 „Bindung, Liebe, Partnerschaft“ steht auf Seite 47 folgendes Zitat aus dem Buch von Bas Kast „Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt“:
„Unsere Ahnin konnte sich zunächst einen zuverlässigen Versorger an Land ziehen, um sich dann, an den fruchtbaren Tagen, mit dem Testosterontypen einzulassen, sprich: mit ihm fremdzugehen. (…) So konnte sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Für den Alltag den guten Gatten, für den Nachwuchs die guten Gene“ (S. 69).
Jo, was für ein Chauvi – war meine erste Reaktion. Aber nach kurzem Nachdenken fand ich den Ansatz dann gar nicht so schlecht…
Das Buch liest sich in einem Rutsch weg und hält auch auch sonst noch ganz spannende Erkenntnisse bereit, die für…ähem…die Klausur durchaus nützlich sind…
M7: Was ist Intelligenz?
Berühmte Antwort:
Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst! (Edwin G. Boring, 1923)
„Diese operationale Definition von Boring ist heute immer noch gebräuchlich…und zeigt die vollkommene Willkürlichkeit in der Definition und Messung von Intelligenz. Seit 1923 haben Intelligenzforscher zwar viele neue Intelligenzkonzepte entwickelt und unzählige Tests dazu konzipiert. Eine allgemeine Definition, die den Namen verdient, gibt es aber immer noch nicht und damit natürlich auch keinen wirklichen Fortschritt in der theoretischen Weiterentwicklung. Die Psychologen messen, ohne zu wissen, was sie messen.“ [Kritische Psychologie Marburg]
In dem Artikel, aus dem ich gerade zitiert habe, geht es um Charles Spearman, die von ihm erfundene explorative Faktorenanalyse sowie deren Aussagekraft in Zusammenhang mit der Intelligenzmessung.
Im Text wird auch ein Buch von Stephen J. Gould erwähnt, es heißt „Der falsch vermessene Mensch“ und setzt sich kritisch mit Intelligenzmessung auseinander. Stephen Gould war Professor an der Harvard University.
Ich find’s ein bisschen schade, dass sich im Studienbrief zu Kurs 3419 kein Hinweis auf das Buch findet…
Einen Blick in die Geschichte und Gegenwart der merkwürdigen Obsession „Intelligenz“ und deren Messung wirft auch dieser lesenswerte Artikel aus der Neuen Zürcher Zeitung
M7: Klinisch-psychologische Diagnostik
Hui, der M1-Flashback hört ja gar nicht mehr auf! In Kapitel 8 von Kurs 3418 geht es um klinisch-psychologische Diagnostik und Intervention.
Das hat mich an M1 / Kurs 3400 / Kapitel 7.4 „Klinische Psychologie“ erinnert – also wieder gekramt…und hier ist die Zusammenfassung aus M1. Hätte nicht gedacht, dass ich mich nochmal so freuen würde über meine ollen Kamellen!
Umgeplant!
So, jetzt ist es doch passiert – ich hab heute morgen kurzentschlossen meine Pläne für dieses Semester geändert und M3 erstmal an den Nagel gehängt.
Es war einfach zu verlockend: in M6 und M7 sind jeweils nur so um die 150 TeilnehmerInnen gemeldet – und das eröffnet die Aussicht auf ein rundrum gut betreutes Arbeiten und Diskutieren…einfach unwiderstehlich!
M6 ist aufgeteilt in ein Forschungspraktikum und einen theoretischen Teil. Für das empirisch-experimentelle Praktikum bieten die einzelnen Lehrgebiete ganz spannende Themen an, die in Gruppen zu bearbeiten sind. Ich habe mich für ein Thema aus dem Bereich Entwicklungspsychologie entschieden und bin gespannt, was da auf mich zukommen wird.
M3: Das Video zum Modul
Ist zwar noch nicht ganz Halloween – aber manche Geister…schuhuhu… treiben schon jetzt ihr Unwesen.
Für alle, die es angesichts der M3-Studienbriefe und der geschockten Statements zur letzten M3-Klausur noch nicht genug graust, hier ein kleiner Gruselschocker – für die etwas angenehmere Gänsehaut…
Und jetzt: gucken und dann die M3-Geister beiseite schieben!
M3: Gliederung Kurs 3413
Jo, mit den formalen Aspekten wie Gliederungsaufbau und Formatierung von Inhaltsverzeichnissen scheint man im Lehrgebiet nicht viel am Hut zu haben – ähem…Kurs 3402 lässt grüßen!
Deshalb hier die ein bisschen in Form gebrachte Gliederung zum Kurs „Lernen, Gedächtnis, Wissen, Sprache, Denken und Problemlösen“.
Im“Original“ gibt es übrigens einen Gliederungsfehler: der Punkt 1.3.4 taucht zwei Mal auf – beim ersten Mal heißt er „Instrumentelle und operante Konditionierung“ und beim zweiten Mal „Kognitive Lerntheorien“. Für solche „Doppeleffekte“ scheint man im Lehrgebiet ein gewisses Faible zu haben – siehe letzte M3-Klausur.
Ich hab das in meiner Gliederung abgeändert.
Wenn Du Dir die Gliederung anschauen möchtest, klicke einfach auf den bunten Kopf.
M1-Klausurergebnis…miss you!
Du wartest immer noch auf das Ergebnis Deiner M1-Klausur? Oh je, das kostet Nerven – vielleicht brauchst Du da nen bisschen was Meditatives zur Entspannung…
…und ab und zu mal hier reingucken!
Kino: Gigante
Huch, ich war schon wieder im Kino – aber natürlich nur aus wissenschaftlicher Neugier, ist ja wohl klar!
„Gigante“ also passt wunderbar zu Kurs 3404 „Liebe, Bindung, Partnerschaft“ aus M5 – und ist ein zauberhaftes Beispiel für die Anbahnung einer „romantischen Liebe“ (siehe Liebesstile nach J.A.Lee).
„Gigante“ gibt Dir glasklare Antworten auf die entscheidenden Fragen während der „Anbahnungsphase“:
1. wie spricht man jemanden an, wenn man Angst hat zurückgewiesen zu werden?
2. soll man der Frau, die man begehrt, einen Kaktus schenken?
3. soll man sich an ihre Fersen heften und sie bis ins Kino verfolgen?
4. sollte man den Feueralarm auslösen?
5. oder mit dem Blind Date der Auserwählten einen trinken gehen?
Entspricht nicht ganz den Klausurfragen – aber eines ist klar: man muss sich nur trauen!
Leicht und beschwingt…
…wie ein Schmetterling – dachte mir, dass uns das nach den rauchenden Köpfen vor und während der Klausuren gut tun könnte. Die Idee kam mir irgendwann im Juli, als ich Oldies zauberhafte Schmetterlingsfotos entdeckt habe. Ein paar von den wunderhübschen Geschöpfchen kennst Du ja schon aus den Beiträgen weiter unten – und hier gibt’s mehr davon!
Wenn Du die Schmetterlinge in ihrer vollen Schönheit bewundern willst, dann klicke einfach auf die Fotos. Mein allerliebster Schmetterling hier ist der Zitronenfalter – und Deiner?
Danke für die wunderschönen Fotos, Oldie!
M4: Soziale Bewegungsbeteiligung – auf die kreative Art
Du willst Dich engagieren – für Meinungsfreiheit, Frieden, Umweltschutz, die Abschaffung der Studiengebühren? Aber grad gibt’s überhaupt keine Demos oder sonstigen Aktionen, bei denen Du Dein Engagement einbringen kannst? Und Spenden sammeln ist nicht so Dein Ding? Lieber was Kreatives? Dann mach doch Deine eigene Aktion! Ist heutzutage ja gar nicht so schwierig, sein Anliegen einer breiteren Öffentlichkeit mitzuteilen.
Hier ist ein Beispiel, wie man mit einfachen Mitteln auf seine eigene kreative Art und Weise eindrücklich zeigen und sagen kann, was einem wichtig ist.
















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