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1. Februar 2010 8 Kommentare

girl

neu ++++ neu ++++ neu ++++ neu ++++ :P

Neue Gruppe bei facebook:

FernUniversität Hagen- Psychostammtisch Frankfurt am Main

neu ++++ neu ++++ neu ++++ neu ++++ 8)

Alle Zusammenfassungen findest Du jetzt fein säuberlich nach Modulen sortiert im Menüpunkt “Downloads” (oben rechts)


An dieser Stelle werde ich jetzt regelmäßig meine aktuellen Lieblingssongs vorstellen…einfach auf’s Bild klicken und dann…enjoy! 8)

Gastbeitrag: Mensch mit Eigenschaften

Mir ist heute eine Geschichte von Erich Kästner in die Hände geraten, und  ich dachte, die könnte im beabea-blog reinpassen.

Ein „Mensch“ nach Maß, das wär doch was. Keine Kindheit, gleich rein in den zugewiesenen Beruf, Kohle scheffeln, seinen Beitrag in der Gesellschaft leisten und am besten frühzeitig wieder abtreten, bevor man nichts mehr „leisten“ kann. Nicht erwünschte Emotionen, zuviel Kreativität und Eigensinn kann man auch noch wegradieren. Niemand fällt mehr aus der Rolle – alles wird vorherbestimmt. Roboter in einer „menschlichen“ Hülle.

Ich denke, dass es wirklich Menschen gibt, die sich so etwas wünschen. Aber so lange es Andersdenkende gibt, ist die Welt noch nicht verloren.

Beste Grüße
Frankie Kay

Der synthetische Mensch
von Erich Kästner (1932)

Professor Bumke hat neulich Menschen erfunden,
die kosten zwar, laut Katalog, ziemlich viel Geld,
doch ihre Herstellung dauert nur sieben Stunden,
und außerdem kommen sie fix und fertig zur Welt!

Man darf dergleichen Vorteile nicht unterschätzen.
Professor Bumke hat mir das alles erklärt.
Und ich merkte schon nach den ersten Worten und Sätzen:
Die Bumkeschen Menschen sind das, was sie kosten, auch wert.

Sie werden mit Bärten oder mit Busen geboren,
mit allen Zubehörteilen, je nach Geschlecht.
Durch Kindheit und Jugend würde nur Zeit verloren,
meinte Professor Bumke. Und da hat er ja recht.

Er sagte, wer einen Sohn, der Rechtsanwalt sei,
etwa benötige, brauche ihn nur zu bestellen.
Man liefre ihn, frei ab Fabrik, in des Vaters Kanzlei,
promoviert und vertraut mit den schwersten juristischen Fällen.

Man brauche nun nicht mehr zwanzig Jahre zu warten,
daß das Produkt einer unausgeschlafenen Nacht
auf dem Umweg über Wiege und Kindergarten
das Abitur und die übrigen Prüfungen macht.

Es sei ja auch denkbar, das Kind werde dumm oder krank.
Und sei für die Welt und die Eltern nicht recht zu verwenden.
Oder es sei musikalisch! Das gäbe nur Zank,
falls seine Eltern nichts von Musik verständen.

Nicht wahr, wer könne denn wirklich wissen, was später
aus einem anfangs ganz reizenden Kinde wird?
Bumke sagt, er liefre auch Töchter und Väter.
Und sein Verfahren habe sich selten geirrt.

Nächstens vergrößre er seine Menschenfabrik.
Schon heute liefre er zweihundertneunzehn Sorten.
Mißlungene Aufträge nähm er natürlich zurück.
Die müßten dann nochmals durch die verschiednen Retorten.

Ich sagte: Da sei noch ein Bruch in den Fertigartikeln,
in jenen Menschen aus Bumkes Geburtsinstitute.
Sie seien konstant und würden sich niemals entwickeln.
Da gab er zur Antwort: »Das ist ja grade das Gute!«

Ob ich tatsächlich vom Sichentwickeln was halte?
Professor Bumke sprach’s in gestrengem Ton.
Auf seiner Stirn entstand eine tiefe Falte.
Und dann bestellte ich mir einen vierzigjährigen Sohn.


Kurzfilm: Validation

31. Januar 2010 3 Kommentare

Dies hier ist ein sehr kluger und wunderschöner Kurzfilm über die Macht des Lächelns und der freundlichen Worte – (Sozial-)Psychologie pur! ;)

M7 – Stress und Bewältigung

Okay, ich geb’s am besten gleich zu: ich hab nur drauf gewartet, eines meiner Lieblingskurzstücke hier mit nem guten Vorwand einstellen zu können – der Mensch unter Stress oder “Milz an Großhirn”. Ich könnt mich immer wieder kringelig drüber lachen… ;)

Falls Du eher an ernsthaftem Stoff interessiert bist, findest Du meine Zusammenfassung zu Kapitel 7 aus Kurs 3419 unter dem bunten Kopf. :mrgreen: Außerdem steht die Zusammenfassung zur Vorlesung “Diagnostik von Stress und Bewältigung” unter dem Menüpunkt “Downloads” bereit.

Blick zurück: Quizfragen zu Modul 1

28. Januar 2010 4 Kommentare

Für Euch, die Ihr demnächst die Modul1-Klausur schreiben wollt, hab ich hier mal meine selbst gebastelten MC-Quizfragen aus dem ersten  Semester eingestellt.

Da ich mit MC-Klausuren so gar nicht vertraut war, hab ich selbst Fragen entworfen, um in diese merkwürdige MC-Denke reinzukommen. Die echten Klausurfragen sind allerdings insofern anders, als die Antwortmöglichkeiten oft deutlich verwirrender sind als meine hier. ;) Aber ich denke, sie sind als ein Baustein zur Klausurvorbereitung gut geeignet.

MC-Fragen zu Messen und Testen

MC-Fragen zu Messen und Testen

MC-Fragen zur Differentiellen Psychologie

MC-Fragen zur Differentiellen Psychologie

MC-Fragen zum sozialen Konstruktivismus

MC-Fragen zum sozialen Konstruktivismus

MC-Fragen zum personalen und radikalen Konstruktivismus

MC-Fragen zum personalen und radikalen Konstruktivismus

M1 – Zusammenfassungen

26. Januar 2010 6 Kommentare

Eigentlich wollte ich hier nicht meine ollen Kamellen aus dem ersten Semester reinhängen, aber aufgrund einiger freundlicher Nachfragen hab ich jetzt doch mal damit angefangen… ;)

Falls Du also Interesse an M1-Zusammenfassungen hast, findest Du jetzt welche im Download-Bereich oben rechts.

M7: Diagnostische Verfahren – Beobachtung

In Kapitel 5 von Kurs 3420 / KE2 geht es um die Vorteile, Nachteile und Risiken von Videoaufzeichnungen im Zusammenhang mit Verhaltensbeobachtung. Einer der Vorteile ist es, dass man  – anders als bei der direkten Beobachtung – Verhaltenssequenzen immer und immer wieder anschauen und bis ins Detail analysieren kann.

Ob das bei diesem Video hier etwas bringen würde  – ich bin mir nicht sicher… ;)

M7 – Geschichte der Psychologischen Diagnostik

Hier ist meine Zusammenfassung von Kapitel 3 aus Kurs 3418  und der dazugehörenden Pflichtlektüre aus Krohne & Hock (klicke auf den bunten Kopf, wenn Du sie ansehen möchtest).

Auch in diesem Kapitel wirst Du einmal mehr auf Sir Francis Galton stoßen – und ich muss sagen, der unkritische Umgang mit seiner Person in der Mainstream-Psychologie geht mir ein bisschen auf den Keks. Deshalb hab ich nach einem Video gesucht, das die andere Seite von Galton beleuchtet – die des “Vaters der Eugenik“…

M6: Neues aus dem Forschungspraktikum “Schwiegermütter”

We proudly present

427 von Euch Schwiegertöchtern haben bei unserer Online-Befragung mitgemacht…wow!!! Danke schön!!!  8)

Jetzt geht es an die Auswertung!

Gastbeitrag: “Wahrnehmung und Realität”

Unsere Wahrnehmungsorgane können nur Ausschnitte der Realität wahrnehmen und die wiederum auch nur sehr sehr grob, so dass wir den Eindruck bekommen, die Dinge wären voneinander getrennt. Vieles können wir überhaupt nicht wahrnehmen, wie z.B. Magnetfelder. Der Hai kann sie aber „sehen“. Und selbst die elektromagnetischen Wellen, die wir Licht nennen, können wir nur sehr eingeschränkt sehen. So fehlt uns die Wahrnehmung für z.B. Infrarot (Schlangen sehen es) oder Ultraviolett (das sehen z.B. Vögel, um den Reifegrad von Früchten besser erkennen zu können). Und bei dem bisschen Licht, wofür wir Rezeptoren haben, können wir dann alles auch noch nur in sehr geringer Auflösung wahrnehmen. Da ist uns schon der Adler weit übelegen.

Doch könnten wir unsere Auflösung der Wahrnehmung in die Unendlichkeit erhöhen, würden wir bei unserer Beobachtung des Mikrokosmoses bald feststellen, dass sich die Grenzen zwischen Dingen immer mehr auflösen, je genauer wir die Dinge betrachten. Auch die glattesten Flächen werden bei genauerer Betrachtung zu Gebirgen mit Gipflen und Tälern. Die Atome zwischen den Dingen tauschen sich teilweise aus. Die Atome selbst bestehen hauptsächlich aus Nichts und da gibt es eigentlich nur den Atomkern aus Protonen und Neutronen, die in erster Linie auch aus Nichts bestehen, bis hin zu den Quarks, die man nicht mehr wirklich als Teilchen bezeichnen kann. Das einzige, was bleibt, sind irgendwelche Kräfte.

Es liegt an unserer groben Wahrnehmung, dass wir es für selbstverständlich halten, dass Kräfte nur zwischen Teilen entstehen könnten. Man kann es aber auch umgekehrt betrachten: Es gibt nur Energie und Kräfte, und deren Wirkung haben wir es zu verdanken, dass wir bei extrem grober und teilweiser Wahrnehmung den Eindruck bekommen, als gäbe es zwischen den Kräften Teilchen.

In der alten Physik unterschied man zwischen Fest (Form und Oberfläche), Flüssig (nur Oberfläche) und Gasförmig (weder Form noch Oberfläche). Einfach ausgedrückt könnte man die kleinsten „Teilchen“, die Quarks, sich also am ehesten wie ein Gas vorstellen… also ohne Form und Oberfläche (natürlich jetzt nicht wieder mit Atomen, wie beim Gas). Das bedeuted, das kleinste, aus dem alles besteht, hat nicht mal eine Oberfläche. Also sind die kleinsten „Teilchen“, aus denen alles besteht, zueinander nicht getrennt, da es keine Grenze gibt. Es ist also alles EINS und dieses EINE ist ALLES…

Es ist so wie ein großes Meer und was wir sehen, sind die Schaumkronen der Wellen, aus denen wir schließen, als wäre alles angeblich von einander getrennt. Wer nun denkt, das entspricht ja dann auch schon wieder vielen spirituellen und religiösen Betrachtungsweisen, der hat damit durchaus Recht. Ob nun naturwissenschaftlich, philosophisch oder spirituell, man betrachtet eigentlich immer nur die selbe Sache aus einer anderen Perspektive und alle Wege führen letzten Endes zum Selben EINEN.

Das große Wunder ist, dass wir eben nicht in der Lage sind, die Realität so wahr zu nehmen, wie sie ist. Dadurch entsteht eine Welt der Dualität und daraus die stetig überwiegend wachsende Vielfallt. Wir selbst sind es, die manches zu einer Bedeutung zusammenfügen und Anderes in ihrer Bedeutung von einander trennen, so dass wir eine Verbindung zwischen Allem scheinbar Einzelnem nur noch in ihrer Symbiose erkennen können. Mit dem scheinbaren Urknall entstand also eine scheinbare Trennung von Raum und Zeit – scheinbarer Raum für scheinbare Vielfalt und scheinbare lineare Zeit für scheinbare Entscheidungen, Handlungen und Abläufe.

Wir kommen aus der Singularität (dem Urknall) und wir gehen in die Singularität (dem Schwarzen Loch)… gleichzeitig. Der eine Vorgang ist noch nicht beendet, während der andere bereits angeflangen hat. Und das dazwischen nennen wir Leben und wir erleben Schöpfung. Unsere „Blindheit“ gibt uns also die Möglichkeit der Schöpfung, der Kreativität und des Erlebens eines Lebens, und durch die Relation zwischen uns und allem anderen lernen wir uns selbst kennen.

Wie wunderbar… wir erleben ein großartiges Wunder….

Uwe (Soulbridge)

M6: Forschungspraktikum “Schwiegermütter” – Online-Befragung!

17. Dezember 2009 Einen Kommentar hinterlassen

Unsere kleine Forschungsgruppe hat’s geschafft – der Fragebogen für unsere Befragung von Euch Schwiegertöchtern zur Beziehung zu Euren Schwiegermüttern ist online! ;)

Falls Du an der Fernuni Psychologie studierst, kannst du im virtuellen Labor an der Befragung teilnehmen und Dir dafür eine Versuchspersonenstunde gutschreiben lassen.

Alle anderen Schwiegertöchter können über diesen Link hier mitmachen.

Wir würden uns riesig freuen, wenn du auch an der Umfrage teilnimmst!

M7: Standardisierte Beobachtungs- und Beurteilungssysteme

16. Dezember 2009 Einen Kommentar hinterlassen

In Kapitel 8 in Kurs 3420 / KE 2 geht es unter anderem um das Facial Action Coding System (FACS), das von Paul Ekman in den 1970ern entwickelt wurde. [Zur Zusammenfassung von Kapitel 8  geht's mit "klick" auf den bunten Kopf] ;)

FACS ist ein international verbreitetes Beobachtungssystem zur Registrierung der mimischen Muskelbewegungen, mit ihm können sämtliche beobachtbaren  Bewegungen im Gesicht erfasst werden.  Insgesamt lassen sich 44 kleinstmögliche Bewegungseinheiten (Action Units) beschreiben.

Paul Ekmans Annahme – ganz kurz knapp und sehr vereinfacht – ist es, dass sich diese Action Units exakt bestimmten Emotionen zuordnen lassen, dem Menschen also sozusagen seine “wahren Emotionen”  ins Gesicht geschrieben stehen – man muss sie nur lesen können.  ;)

Nicht nur dein Chef möchte wissen, ob du aus Höflichkeit über seinen Witz lachst oder ob dein  Lachen echt ist – auch Geheimdienste und sonstige dem Terrorwahn anheimgefallene Organisationen möchten dir deine wahren Emotionen (und damit deine “wahren” Absichten) nur zu gerne vom Gesicht ablesen… :mrgreen:

M7: Arten der Verhaltensbeobachtung

16. Dezember 2009 Einen Kommentar hinterlassen

Uff, hab seit vier Wochen nicht mehr gebloggt – und jetzt komm ich mit so was Banalem wie “Arten der Verhaltensbeobachtung”… :mrgreen:

Naja, nützlich ist die Übersicht allemal – klicke zum Anschauen einfach auf den bunten Kopf.  ;)

Eines der berühmtesten Beispiele für eine Verhaltensbeobachtung im Labor ist das Stanford Prison Experiment von Philip Zimbardo (1971). In den Kellerräumen der Stanford University wurde damals eine Gefängnissituation simuliert: 21 Studenten wurden zufällig den Bedingungen “Wärter” und “Gefangener” zugeordnet – und das Verhalten der Teilnehmer überstieg bei weitem die Erwartungen, die Zimbardo und sein Team mit den zugeteilten Rollen verbanden. Das Experiment, für das urspünglich 14 Tage angesetzt waren, musste bereits nach 6 Tagen abgebrochen werden, weil die Teilnehmer ihre Rollen “zu gut” in die Tat umsetzten…

Oliver Hirschbiegel setzte die Dramatik des Geschehens in einen Thriller um: “Das Experiment” geht in letzter Konsequenz über die tatsächlichen Ereignisse hinaus, ist aber wirklich sehr sehenswert und die Schauspieler machen ihre Arbeit perfekt.

Soziale Bewegungsbeteiligung – auf die kreative Art

16. Dezember 2009 Einen Kommentar hinterlassen

Du willst Dich engagieren – für Meinungsfreiheit, Frieden, Umweltschutz, die Abschaffung der Studiengebühren? Aber grad gibt’s überhaupt keine Demos oder sonstigen Aktionen, bei denen Du Dein Engagement einbringen kannst? Und Spenden sammeln ist nicht so Dein Ding? Lieber was Kreatives? Dann mach doch Deine eigene Aktion! Ist heutzutage ja gar nicht so schwierig, sein Anliegen einer breiteren Öffentlichkeit mitzuteilen.

Hier ist ein Beispiel, wie man mit einfachen Mitteln auf seine eigene kreative Art und Weise eindrücklich zeigen und sagen kann, was einem wichtig ist.

diversity (with added smell) by ban-joeDanke Ian!

Suppenrudi oder Der sechste apokalyptische Reiter

9. November 2009 2 Kommentare

In dem doch äußerst lebensnahen Kurs 3404 “Bindung, Liebe, Partnerschaft” geht es – dankenswerter Weise – auch um das Thema Konfliktbewältigung in ganz alltäglichen Streitsituationen.

Eheforscher John M. Gottman beobachtete in seinem “Liebeslabor” verheiratete Paare beim Streiten – und identifizierte dabei eine Reihe negativer Kommunikationsformen, die sich als die “5 apokalyptischen Reiter” in eine Beziehung einschleichen können und diese mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit  in den exitus treiben: Kritik, Rechtfertigung, Verachtung, Rückzug und Machtdemonstration.

Was Mr. Gottman in seinem Liebeslabor aus verständlichen Gründen allerdings nicht beobachten konnte, war diese ganz alltägliche “Szene einer Ehe” – in ihr entsuppt…ähm, wollte sagen…entpuppt sich der sechste apokalyptische Reiter… :mrgreen:

M7: Intelligence – Knowns and Unknowns

5. November 2009 Einen Kommentar hinterlassen

Fernsicht by OldieDieser “Report of  a Task Force Established by the American Psychological Association” von Ulric Neisser et al. gibt Dir einen hervorragenden und gut verständlichen Überblick über  “the state of the art” in Sachen Intelligenz und Intelligenzmessung.

Er wird in der Lektüreempfehlung zu Kurs 3419 als einer der “Meilensteine der Intelligenzforschung” aufgeführt und ist wirklich lesenswert, weil er vieles erhellt, was einem bei der sehr kompakten Darstellung des Themas im Studienbrief erst einmal ziemliches Bauchgrimmen verursacht. ;)

M6: Forschungsauftrag? Schwiegermütter!

30. Oktober 2009 Einen Kommentar hinterlassen

Distelfalter [Vanessa-cardui]Modul 6 heißt “Praxis psychologischer Forschung” und besteht aus Kurs 3421 “Grundlagen der Testkonstruktion” und Kurs 3422 “Empirisch-experimentelles Praktikum”.

Für das Praktikum gab es eine ganze Reihe von Themen zur Auswahl, jedes Lehrgebiet bietet etwas an und betreut uns dann auch.

Ich habe mich entschieden für:

PsyE 1

Schwiegermütter, Schwiegertöchter: ein Spannungsfeld?

Wieso ausgerechnet für dieses Thema? Also erstens, weil das Lehrgebiet die “Psychologie des Erwachsenenalters” ist  und unser Forschungsprojekt von Herrn Heidbrink und Frau Josephs betreut wird – beide haben mir im letzten Semester in M5 menschlich total gut gefallen, ebenso ihre “Forschungsperspektive”. Zweitens, weil mich die Methodik “Online-Befragung” sehr interessiert.

Und außerdem: Schwiegermutter-Erfahrung hab ich nahezu keine – also kann ich ganz unbekümmert, unbelastet und “objektiv” ran ans Werk. ;)

Die “Ausschreibung” des Projekts liest sich so:

Die Beziehungskonstellation und -dynamik zwischen Schwiegermüttern und
Schwiegertöchtern ist in der Forschung bislang wenig thematisiert worden. In einem laufenden Dissertationsprojekt im Lehrgebiet “Psychologie des Erwachsenenalters” schätzten Schwiegertöchter ihre Schwiegermütter mittels unterschiedlicher Methoden (z.B. Q-Sort) ein. Daraus ließen sich unterschiedliche Schwiegermutter-”Typen” spezifizieren.

Im empirischen Praktikum soll folgende weitere Frage beantwortet
werden: Lassen sich diese Typen auch mit alternativen Methoden (Online-
Fragebogen) in einer größeren Stichprobe finden?

M6 - Empithemen WS 2009/10Ich bin gespannnt, was da auf mich zukommt – und halte Dich auf dem Laufenden!

Falls Du Dich dafür interessierst, welche Themen außerdem zur Auswahl standen, dann klicke einfach auf den bunten Kopf.

Wochenend-Kniffel

30. Oktober 2009 2 Kommentare

Im Studienbrief zu Kurs 3419 “Persönlichkeitskonstrukte und Persönlichkeitsmessung” wird die geneigte Leserin auf Seite 11 darüber informiert, dass man ihr das Forschungsgebiet der Intelligenz hier nicht umfassend darstellen kann und man nicht auf allgemeine Denkprozesse, Probleme und Problemlösungen eingehen wird, wie sie z.B. mit dem Ork-Hobbit-Problem, dem 9-Punkte-Problem oder dem Turm von Hanoi angesprochen werden.

Okay…wenn das Lehrgebiet nicht kann :mrgreen:   – dann eben hier… ;)

9-punkte-Problem9-Punkte-Problem: Verbinde die 9 Punkte durch maximal vier gerade Linien ohne den Stift abzusetzen und ohne eine Linie doppelt zu zeichnen.

hobbits und orksOrk-Hobbit-Problem: Drei Missionare und drei Kannibalen (drei Hobbits und drei Orks) müssen in einem Boot einen Fluss überqueren. Das Boot ist klein und fasst nur 2 Leute. Wenn die Kannibalen zu irgendeinem  Zeitpunkt – entweder am Ufer oder im Boot – in der Überzahl sind, fressen sie die Missionare auf. Die Aufgabe soll so gelöst werden, dass möglichst wenig Bootsfahrten benötigt werden. Es muss berücksichtigt werden, dass das Boot immer wieder zurückfahren muss, auf dem Rückweg muss sich also auch jemand im Boot befinden.

turm-von-hanoiTurm von Hanoi: Ein Turm ist aus mehreren Scheiben aufgebaut, wobei die jeweils kleineren auf den größeren liegen. Die Aufgabe besteht darin, den links vorgebenen Turm rechts neu aufzubauen. Es darf immer nur ein Turmteil bewegt werden und es dürfen nur kleinere auf größeren Puzzleteilen zu liegen kommen. Das Spiel wird umso schwerer, je höher der Turm ist. [mit Klick auf's Bild kannst Du's direkt ausprobieren]

Klicke einfach auf die Bilder und Du siehst die Lösungen bzw. die Lösung zum Turm von Hanoi kannst Du Dir auch im Video anschauen. Aber vorher: erstmal selber kniffeln!

M7: Intelligenztheorien-Quiz

28. Oktober 2009 Einen Kommentar hinterlassen

sonnenblume by OldieDas hier ist nur mal so als Fingerübung zum Warmwerden gedacht – und sollte Dir keine Schwierigkeiten bereiten. Bin mir ziemlich sicher, dass wir eine ähnliche Aufgabe in der Klausur wiederfinden werden… ;)

Im Studienbrief werden die acht Intelligenztheorien in dieser Reihenfolge vorgestellt:

1. 2-Faktoren-Theorie der Intelligenz nach Spearman

2. Das Modell mehrerer Primärfaktoren nach Thurstone

3. Das hierarchische Intelligenzmodell von Vernon

4. Das Intelligenzmodell nach Wechsler

5. DM7-Intelligenztheorien-Quiz-1ie Theorie der fluiden und kristallinen Intelligenz nach Cattell

6. Das Facetten-Modell der Intelligenz nach Guilford

7. Das Berliner Intelligenzstrukturmodell (BIS) von Jäger

8. Die Three-Stratum-Theorie von Carroll

Klicke auf den bunten Kopf und ordne die Abbildungen den Theorien zu – oder auch umgekehrt… 8)

M5: Testosterontypen und andere…

27. Oktober 2009 2 Kommentare

Hier noch ein kleiner Nachtrag zu meinen M5-Erleuchtungen im Sommersemester. ;)

Im Studienbrief zu Kurs 3404 “Bindung, Liebe, Partnerschaft” steht auf Seite 47 folgendes Zitat aus dem Buch von Bas Kast “Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt”:

„Unsere Ahnin konnte sich zunächst einen zuverlässigen Versorger an Land ziehen, um sich dann, an den fruchtbaren Tagen, mit dem Testosterontypen einzulassen, sprich: mit ihm fremdzugehen. (…) So konnte sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Für den Alltag den guten Gatten, für den Nachwuchs die guten Gene“ (S. 69).

Jeder will es - by Oldie

Jo, was für ein Chauvi – war meine erste Reaktion. Aber nach kurzem Nachdenken fand ich den Ansatz dann gar nicht so schlecht…  :mrgreen:

Das Buch liest sich in einem Rutsch weg und hält auch auch sonst noch ganz spannende Erkenntnisse bereit, die für…ähem…die Klausur durchaus nützlich sind… 8)